Das
Programm MK-ReSi
("Rechtschreib- und Silbentrainer") wurde entwickelt, um besonders
den Kindern mit einer Lese-Rechtschreib-Störung ("LRS" oder "Legasthenie")
auf ihrem mühevollen Weg zu helfen. Es verbindet Silbentrainer
und Rechtschreibtrainer
mit den Merkmalen einer Lernkartei.
In der Fachliteratur
wird die Rechtschreib-Lernkartei zwar oft empfohlen; doch mancher,der damit
begonnen hat, gibt bald auf: Denn die Arbeit mit Karteikarten ist anfällig für
Fehler und verlangt große Disziplin.
Das Programm MK-ReSi hingegen ist ein
leicht und vor allem selbstständig
nutzbares "Trainingsgerät". Die Lernkartei-Arbeit ist für Rechtschreibschwache
so wertvoll, weil damit die Lernfortschritte sofort
sichtbar werden. Gerade das motiviert
zum Weitermachen, zum Durchhalten. Sonst haben Kinder leicht den Eindruck, dass
das Üben "nichts bringt".
Oft
machen sie auch Fortschritte, welche aber von niemandem erkannt werden.
Die typischen Klassendiktate sind jedenfalls ein ungeeigneter Maßstab für die
Lernentwicklung und den Leistungsstand. Zudem richten sich die Schulnoten meist
nach dem Klassendurchschnitt, nach Erfahrungswerten und anderem.
Aber der
individuelle
Lernfortschritt wird selten gewürdigt. Dabei ist es doch eine Leistung, wenn
ein Kind, das vor Monaten z.B. immer "Schtufe", "schparen"
oder "schpitz" schrieb (mit <sch>), diesen Fehler heute kaum
noch macht. So wie das Programm MK-ReSi gestaltet ist, können Kinder damit allein
trainieren. Während der Erprobung zeigte sich, dass bereits für Achtjährige
ein paar Hinweise und wenige Übungsminuten reichten: Dann hatten sie sowohl
die Hauptfunktionen des Programms als auch das Lernkartei-Prinzip verstanden.
Copyright Wolfgang Krüger & Matthias Kraus 2005