Kirchenchor "Cäcilia"
der Katholischen Kirchengemeinde
St. Albertus Magnus
Kirchenchor St. Albertus Magnus Leverkusen - Waldsiedlung



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Neues rund um dem Kirchturm und darüber hinaus
Neues rund um
dem Kirchturm


 


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Video Clip katholische Kirchenchöre beim Dekanatssingen 2003
Videoclip (960 KB)
Dekanatssingen 2003 in der Wiesdorfer Herz Jesu Kirche

Themen
- Kirchenmusik
- Bekenntnisse zum Glaube
- 40 Jahre Kirchenchor



Positiver Trend :
Singen im Kirchenchor ist wieder gefragt


Wer hätte es gedacht: Die katholische Kirchenmusik in Deutschland geht „gegen den Trend"! Die neueste Erhebung für den deutschen „Musikalmanach" weist aus, daß sowohl die Zahl der Ensembles als auch die Zahl der Chormitglieder im katholischen Bereich zwischen 1993 und 2oo2 um gut 1oo.ooo auf ca. 417.ooo gestiegen ist. Der Anteil von Jugendlichen ist mit 21,6% hierbei deutlich höher als in den weltlichen Chorgruppen. Ermutigung und Unterstützung sind diese Zahlen auch für den Dachverband der katholischen Kirchenchöre und der katholischen Kirchenmusik in Deutschland, den „Allgemeinen Cäcilienverband für Deutschland" (ACV) !
Quelle : http://www.acv-deutschland.de/

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Vatikan:
Papst unterstreicht Bedeutung der Musik

Papst Benedikt XVI. hat die Bedeutung der Musik für den Gottesdienst und das persönliche Gebet unterstrichen. In einer Videobotschaft für ein Konzert der "Missa solemnis" von Ludwig van Beethoven erklärte er, auch anhand der Geschichte der Kirchenmusik, die Bedeutung von Gesang und instrumentaler Musik für die Liturgie. Hier ein Transskript der Ansprache, die Benedikt XVI. während seines Urlaubs in Les Combes aufgezeichnet hatte:

"Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kölner Domkonzert,
von Anfang an hat zur Heiligen Messe die Musik, das Singen, gehört Wenn der Mensch vor Gott steht, reicht ihm das bloße Reden nicht aus.

So wie ganz allgemein Liebe und Leid die Grenzen der bloßen Worte sprengen und einen Ausdruck suchen, der auch das Unsagbare einbegreift, so ist es auch in der Begegnung mit Gott, in der der Mensch sich selbst überschreiten will. Während das Beten Israels auch die Instrumente, die Stimmen der Schöpfung, zu Hilfe gerufen hatte, um Gott angemessen zu antworten, hat die Kirche zunächst aus vielerlei Gründen nur die menschliche Stimme für würdig gehalten, ihre Freude an Gott und ihr Ringen mit Gott auszudrücken.

So ist der gregorianische Choral entstanden, dessen innere Reinheit und Leuchtkraft uns auch heute ganz unmittelbar die Gegenwart Gottes spüren lässt. Im Mittelalter, in der Welt der Kathedralen, fing man an, nach noch mehr und nach Größerem zu suchen: Es entstand die Polyphonie. Zur Orgel als einer Synthese der Stimmen der Schöpfung traten nun auch die verschiedenen Instrumente. Alles sollte aufgeboten werden, um Gott zu lobpreisen.

Von da an sahen es die großen Meister der Komposition als eine ihrer höchsten Möglichkeiten an, dem Gotteslob in der Liturgie der Heiligen Messe musikalische Gestalt zu geben, Messen zu komponieren, gleichsam ihre Meisterschaft Gott selbst zu Füßen zu legen und dabei zugleich der Gemeinschaft der betenden Menschen zu dienen. So hat auch Johann Sebastian Bach, obgleich evangelischer Christ, das unvergleichliche Werk der h-moll-Messe geschaffen, die doch wohl als eine innere Einheit komponiert ist und uns die Kraft eines Glaubens spüren lässt, durch den uns die Gegenwart Gottes von innen her anrührt.

Auch für Beethoven, diesem in einer Wende der Zeiten ringenden und leidenden Menschen, war es offenbar ein inneres Muss, nach der auf die liturgischen Möglichkeiten bedachten Messe in C eine große Messkomposition zu schaffen, in die er seine ganze Seele, die Leidenschaft seines Ringens mit Gott hineinlegte, ohne sich von der Frage nach der praktischen Realisierbarkeit des Werkes einengen zu lassen.

Die "Missa solemnis" ist nicht mehr eigentlich liturgische Musik; das Subjekt mit seiner ganzen Leidenschaft und Größe tritt nun - der veränderten Geschichtsstunde entsprechend - in den Vordergrund. Auch der Glaube der Kirche ist jetzt nicht mehr als selbstverständliche Vorgabe da. Die Gebetsworte der Menschen werden nun zu Wegen des Ringens um Gott, des Leidens an Gott und an sich selbst, aber so auch zu Stufen einer Leiter, an der der Mensch sich festhält, durch die er Gott festhält, ihm entgegen geht und so auch die Freude an Gott auch neu erfährt. In diesem Sinn ist die "Missa solemnis" ein immer von neuem erschütterndes Zeugnis eines suchenden Glaubens, der Gott nicht loslässt und ihn über das Beten der Jahrhunderte neu ertastet.

Die "Missa solemnis" gehört mit ihrer einzigartigen Größe der Welt des christlichen Glaubens zu, ist Gebet im tiefsten Sinn des Wortes. Sie macht uns zu Betenden, sie führt uns zu Gott. Dem WDR danke ich herzlich, dass er uns dieses Konzert schenkt, das mehr ist als ein Konzert. Dem Royal Philharmonic Orchestra, dem London Philharmonic Choir, den Solisten und dem Dirigenten, Sir Gilbert Levine unser aller herzlichster Dank." (rv)

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Kirchenmusik im unserem Erzbistum


Wussten Sie schon ... ? Dem Diözesan-Cäcilienverband Köln gehören ca. 1900 kirchenmusikalische Gruppen mit ca. 45.000 Mitgliedern an. Sie werden von vollzeit- oder teilzeitbeschäftigten, z.T. aber auch ehrenamtlich, Musiker/innen geleitet. Diese erhalten ihre Ausbildung an den Hochschulen für Musik oder in der diözesanen C-Ausbildung.
(Quelle:
http://www2.erzbistum-koeln.de/servlets/mht/seelsorge/kirchenmusik.html)

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Kirchenfenster in Prag
Kirchenfenster in Prag


Kirchenmusik
Musik hilft in allen Lebenslagen


Ernst-Walter Selle, Heidelberger Psychologe, empfiehlt mehr zu singen und zu
musizieren. Musik kann das Leben in jedem Lebensabschnitt ungemein erleichtern. Sie sorgt für Trost, Selbstgewissheit und Geborgenheit", sagt Selle in Heidelberg. Musik sei Hilfe zur Selbsthilfe. Selle verwies auf den hohen Stellenwert von Wunschkonzerten in Radio und Fernsehen, den Boom von Chören und Musikvereinen und den Zulauf bei Pop Konzerten.

Selle verwies auf die besondere Bedeutung der Kirchen Musik. "In den alten Chorälen längst überholter Gesangsbücher steckt viel Lebenskraft", sagt er.
(Quelle : Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln; J.P.Bachem Verlag Köln 6.8.99)

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Mit Gesängen beten


Wo es Vertrauen auf Gott zu wecken gilt, sind Stimmen von Menschen, die sich im Gesang vereinen, unersetzlich. Ihre Schönheit läßt – wie die Christen in der Ostkirche sagen – etwas von der „Freude des Himmels auf der Erde" spüren. Inneres Leben kann sich entfalten.
(Quelle : Auszug aus der Homepage http://www.taize.fr)



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Freude an ihrer Stimme


Wenn Eltern ihr Kind musikalisch fördern wollen, können sie das bereits von seinem ersten Lebenstag an tun, indem sie ihm viele unterschiedliche Klangerlebnisse ermöglichen. Eltern sollten ruhig regelmäßig etwas vorsingen. Viele! Mütter und Väter denken leider, dass ihr "schräger" Gesang mehr schadet als nützt. Doch das stimmt nicht. Jedes Kind liebt die Stimmen seiner Eltern. Mehr noch, ihr Vorbild regt es an, selber zu singen. Das fördert die Musikalität, denn beim Singen erlebt sich ein Kind als Klangkörper. Es hört, dass es laute und leise, hohe und tiefe Töne erzeugen kann.

Auch Kinder, die laut, unbekümmert und unüberhörbar schief singen, sind auf dem richtigen Weg: Sie haben Freude an ihrer Stimme. Probieren die Kraft ihrer Lungen. Drücken ihre Gefühle aus im Lied, wenn sie ein fröhliches Tralala schmettern oder im dunklen Keller mit lautem Gesang die Angst vertreiben. Experten wissen, dass Singen nicht nur das Gehör schult, die Stimme sicherer macht, die Lungen kräftigt und die ideale Vorbereitung für das Erlernen jedes Instrumentes ist. Singen unterstützt auch das Selbstbewusstsein: Wer es gewohnt ist, laut zu singen, hat keine Angst, auch laut zu sprechen und gehört zu werden.

Und wer seiner Stimme Raum geben will, steht gerade - die aufrechte Körperhaltung macht stärker. Musizieren ist ein wunderbares Seelen-Ventil, das hilft, mit den eigenen Emotionen fertig zu werden. Es vertreibt Langeweile und kann Freude genauso ausdrücken wie Wut. Gerade für Kinder bedeutet das enorm viel, weil sie in der Welt der Erwachsenen oft sowieso noch nicht soviel mitzureden haben.. Nicht zuletzt: Musizieren macht einfach Spaß. Dieser Spaß potenziert sich, wenn man mit anderen zusammen spielt, auch das Selbstwertgefühl steigt dabei. Selbst wer nur den Triangel schlägt, freut sich darüber, dass er zum Gelingen des Stücks beiträgt. Gemeinsam musizieren ist ein Gesellschaftsspiel ohne Verlierer. Fazit: Jedes Kind sollte die Möglichkeit bekommen, Gesangsunterricht zu nehmen ! (Quelle : Erziehungslexikon www.eltern.de)

Kirche St. Albertus Magnus Leverkusen


Mitglied werden in unserem Kinder- und Jugendchor

Wenn Sie Ihr Kind auch in unserem Kinder- und Jugendchor anmelden möchten , oder Fragen zur Mitgliedschaft haben , klicken Sie bitte hier weiter O

FELIX mit großer Nachfrage
Seit Mai 2000 zeichnet der Deutsche Sängerbund Kindergärten, die sich in besonderem Maße im musikalischen Bereich betätigen und beispielhaft musikalisch wirken mit der Auszeichnung FELIX aus.

Diese Auszeichnung wird in Form einer Urkunde und eines Emailschildes (zur Anbringung an der Aussenwand des Kindergartens) verdeutlicht.

Die Haupt-Auszeichnungskriterien sind: tägliches Singen, Anpassung der Tonart/Tonhöhe an die kindliche Stimme, vielfältige und altersgemäße
Liedauswahl, Integration von Liedern ausländischer Kinder des Kinder-
gartens. Inzwischen sind fast 500 Auszeichnungen verliehen worden!

Antragsformulare können Sie in der Geschäftsstelle anfordern
e-mail: info@saengerbund.de


Kirchenchorstand beim Sommerfest 2002
Präsentation unseres Kirchenchor beim Sommerfest 2002
Gemeindemitglieder informieren sich über den Kirchenchor, dazu Fachzeitschriften, wie z.B. Musica-Sacra und die neue Multmedia CD-ROM unseres Kirchenchores


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40 Jahr Kirchenchor

Am 14./15. November 1959 wurde unsere Pfarrkirche St. Albertus Magnus durch den hochw. Herrn Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings geweiht. Der frühere Schriftführer des Kirchenchores, Herr Norbert Hucke, schrieb 1960 in der Chronik unter anderem: ,Durch seine wohldurchdachte, symbolreiche Architektur verbreitet das Gotteshaus als neuer Mittelpunkt der Gemeinde viel Freude und weckte gleichzeitig manchen Wunsch.

Einer dieser Wünsche war die Verschönerung des Gottesdienstes durch einen Kirchenchor. Bereits früher (Oktober 1952 bis 1958 unter der Leitung von Herrn Theo Baake) hatte sich eine Gemeinschaft aktiver Sänger in der Notkirche (heutiger Pfarrsaal) um die musikalische Gestaltung der Gottesdienste bemüht, jedoch war dieser Chor wieder auseinandergegangen. Dem Rufe unseres Pfarrers (Otto Geller) nach einer Erneuerung des Chores folgt eine bereitwillige Schar sangesfreudiger Brüder und Schwestern, nachdem am 1. Mai 1960 Herr Robert Zimmermann seinen Dienst als hauptamtlicher Organist, Chorleiter und Küster aufgenommen hat.

Am (Mittwoch) 29. Juni 1960 kommen die Sänger und -Innen erstmalig zusammen, um mit den Proben für die festliche Gestaltung des ersten Jahrestages der Kirchweihe und zugleich des Patronatsfestes zu beginnen." Dem Chor gehörten damals etwa 35 Mitglieder an. "Eine Woche vor dem Fest des hl. Albertus Magnus kann endlich die langersehnte Orgel nach dem Umzug aus der Notkirche und einer notwendigen Erweiterung in einer Feierstunde geweiht und in den Dienst vor Gott gestellt werden.

In dieser Feierstunde singt der Chor sein erstes Lied vor der versammelten Gemeinde: 'Singt dem König Freudenpsalmen', vierstimmig, nach einer Vertonung von Stockhausen." Dem ersten Lied des Chores folgten im Laufe der Jahre noch viele andere. Als Herr Zimmermann im Frühjahr 1992 in den Ruhestand ging, übernahm Herr Markus Huperz seinen Dienst, um weiterhin Chorwerke in anspruchsvoller Weise darzubieten. Das Hauptziel des Chores war und ist es, zum Lobe Gottes und zur Freude der Gemeinde zu singen, gelegentlich auch außerhalb.

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Zum 10 jährigen Dienstjubiläum - unser Chorleiter Markus Huperz
1. Vorsitzender und Chorleiter - St. Albertus Magnus Leverkusen

Der 1. Vorsitzende Lothar Lübbers (links) gratuliert
Markus Huperz (rechts) zum 10 jährigen Dienstjubiläum, verbunden
mit einen herzlichen Dank für die gute Chorarbeit (Ostern 2002)




Cliff Richard ruft zum Kirchgang auf


Cliff Richard , welcher mit seinem „Millennium Prayer“ (Jahrtausend-Gebet) Anfang 2000 Platz eins der britischen Charts erreichte, hat die Briten zum sonntäglichen Kirchgang aufgerufen. Eine gestartete Werbekampagne für den Besuch des Gottesdienstes sei eine „tolle Gelegenheit, Gott dazu einzuladen, eine Rolle in Ihrem Leben zu spielen“, sagte der Pop-Veteran. Trotz des Boykotts britischer Radiosender landete Cliff Richards Single "The Millennium Prayer" auf Platz eins der britischen Hitliste. "Ich bin überglücklich" sagte der 59-jährige bekennende Christ, dessen Karriere 1957 begann.

Das Lied ist eine Vertonung der Worte des Vaterunser zur Melodie des alten schottischen Abschiedslieds Auld Lang Syne (Nehmt Abschied Brüder). Viele britische Radiosender haben entschieden, Richards neue Single mit religiösem Text nicht zu spielen, weil der Song angeblich nicht für ihre Zielgruppen geeignet sei. Doch selbst in Gottesdiensten wird das Pop-Vaterunser inzwischen gespielt. Rückenwind bekam der Sänger zudem vom britischen Premierminister Tony Blair, der ihn höchstpersönlich zu seinem Vorhaben ermutigte. Und auch die Fans stiegen auf die Barrikaden und starteten Unterschriften- und Telefonaktionen. Alle Einnahmen hat Cliff Richard dem Kinderhilfswerk „Children’s Promise“ versprochen.



1. The Millenium Prayer
Das Jahrtausend-Gebet Text in deutscher Fassung :

Unser Vater, der in den Himmeln ist,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auch auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute;
und vergib uns unsere Sünden,
wie auch wir jedem vergeben,
der gegen uns sündigt;
und führe uns nicht in die Zeit der Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen;
denn Dein ist das Reich,
die Macht und die Herrlichkeit.

Laß all die Völker Amen sagen,
in jedem Stamm und jeder Sprache.
Laß jede Bitte des Herzens damit verbunden sein,
Dein Reich kommen zu sehen.
Laß jede Hoffnung und jeden Traum,
wieder in Liebe geboren sein.
Laß die ganze Welt mit einer Stimme singen,
laß die Völker Amen sagen.

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Karlsbrücke in Prag
Kirchenchorfahrt nach Prag



Ze Roberto von Ex Bayer 04 Fußball Profi
Nicht nur Fußball im Kopf


Man muß kiloweise kirchliche Papiere studieren, um schließlich in irgendeiner Zeile auf "Gott" zu stoßen. Unbeantwortet bleibt die Frage, warum Gott so selten in unserem alltäglichen Sprechen vorkommt? Falsche Scham ? Oder haben wir zu diesem Thema nichts Persönliches zu sagen ?

Um so überraschender, ausgerechnet auf der Sportseite einer Zeitung von Gott und Gottesbeziehungen zu lesen. Im "Kölner Stadtanzeiger" ließ der brasilianische Fußballkünstler Ze Roberto unbekümmert einen Blick in sein Innenleben tun. In dem Interview ist weniger von seinen Dribbelkünsten die Rede. Auch nicht von den sogenannten "Zauberpässen" oder jener Leichtfüßigkeit, mit welcher der junge Mann hierzulande hohe Fußballkunst demonstriert. Ze Roberto, von dem die Rede ist, steht im Dienst der Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen

Von Christoph Pluschke gefragt, welcher Rat ihm wichtiger sei, der seiner Mutter oder der seines Spielervermittlers, antwortete Ze Roberto: "Ganz klar, der Rat meiner Mutter ... alles was ich bin, verdanke ich meiner Mutter. Ich komme aus armen Verhältnissen und sie hat zwei Jobs angenommen, um uns fünf Kinder zu ernähren ... Ohne sie wäre ich heute ein Arbeiter irgendwo in Sao Paulo."

Die nächste Überraschung folgt, als er zu seiner Karriere befragt wird : " Das hängt mit meinem Glauben zusammen. Gott danke ich täglich, daß er mich mit einem Talent gesegnet hat. Er gibt mir auch die Kraft, mit allen Schwierigkeiten fertigzuwerden ..." Wann zum letzten Mal konnte man so etwas von einem hohen kirchlichen Funktionär lesen oder von Vorsitzenden kirchlicher Verbände hören ! Der Schlußsatz des Interviews gehört zu dem in jedes kirchliche Stammbuch. Ze Roberto: " Ich hab noch eine Bitte an Sie ..." Als der Zeitungsmann nickte, diktiert ihm der Fußballstar : " Bitte schreiben Sie, daß es Gott gibt, der für meinen Erfolg verantwortlich ist. Ich bin nichts. Schreiben Sie das , denn es ist wichtiger als alles, was wir über Fußball gesprochen haben"

Die Steilvorlage, mit der sich der Ballartist zu Gott bekennt, könnten Christen, selbst wenn sie nie eine Fußballarena betreten , aufnehmen, um sich mutiger als bisher mit ihren Erfahrungen ins Gespräch über Gott und die Welt "einzubringen". Ist "einbringen" doch die so beliebte Vokabel kirchliche Gesprächsforen oder Festtagsreden.
(Quelle : Erich Läufer; Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln; J.P.Bachem Verlag Köln )

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Heiko Herrlich dankt Gott für Heilung

Die Zeit nach der Tumor-Diagnose war für den Profi-Kicker Heiko Herrlich die "bisher schwerste" seines Lebens. Heute, fünf Monate später, dankt er Gott für seine Heilung. "Ich danke vor allem Gott, der mir geholfen hat, die schwere Krankheit zu besiegen", sagte der 29-Jährige vor Journalisten.

Sein christlicher Glaube habe ihm während seiner Krankheit geholfen: "Natürlich habe ich Angst gehabt, aber im Gebet habe ich immer Ruhe und inneren Frieden gefunden." Im November war bei dem Fußballprofi ein bösartiger Hirntumor festgestellt worden. Eine Strahlentherapie hat den Tumor nach Angaben von Herrlich inzwischen vollständig vernichtet.
http://www.die-aktion.de/news/style/?TextID=180

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Rau empfiehlt den Kirchen Mut
Ex - Bundespräsident Johannes Rau hat die christlichen Kirchen davor gewarnt, zu "Sozialverbänden zu mutieren". In einem Beitrag in der in Hamburg erscheinenden "Welt am Sonntag" sagte Rau, die Kirchen müssten den Mut haben, Kirche zu sein. Außerdem müsse die Kirche wieder verstärkt darauf hinweisen, dass der Mensch mehr als ein Konsument sei und es immer auch um Werte gehe.
Rau wörtlich : "Wenn diese Werte verschwinden, wächst eine Generation heran, die von allen den Preis kennt, aber nichts von den Wert" . Kritik übte das Staatsoberhaupt am deutschen Bildungssystem. Die Schulen müssten den Kindern Orientierung vermitteln. Das gelte nicht nur für den Religionsunterricht. Dieser müsse indes deutlich machen, dass das Religiöse über das rein Mitmenschliche hinaus gehe.
(Quelle : Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln; J.P.Bachem Verlag Köln;22.10.99 )

Fronleichnam 2003 Fotos





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