Ampallang
Ein nicht ganz ungefährliches Piercing quer durch die Eichel.
Der Ursprung des Ampallang ist in Indonesien beheimatet. Sehr lange
Abheilzeit von 6 Monaten und länger.
|
 |
Apadravya
Dieses Piercing verläuft im 90°- Winkel zum Ampallang im Bereich
des Penisschaftes, also durch größere Blutgefäße
(Schwellkörper), Harnröhre und Nervenstränge. Sehr schmerzhaft
und mit einem sehr großem Risiko verbunden. Er wird auch oft durch
die Eichel gestochen um das Risiko etwas zu verringern. Sehr lange Abheilzeit
von 6 Monaten und länger.
|
|
Dydoe
Ein ebenfalls nicht ganz unbedenkliches und schmerzhaftes Piercing
durch den Eichelrand Dieses Piercings ist eng mit dem Brauch der Beschneidung
verbunden und soll die dadurch verminderte Empfindlichkeit der Eichel
zurück gewinnen. Abheilzeit von mindestens 6-8 Wochen
|
 |
Frenulum
Wird durch das Vorhautbändchen unterhalb der Eichel getragen.
Das Piercen ist an dieser Stelle recht einfach durchzuführen. Es
heilt auch relativ schnell ab. Abheilung ist meist schon nach ca. 6
Wochen erledigt.
|
 |
Guiche
Piercing im Dammbereich zwischen Anus und Hodensack. Der Ursprung dieses
Piercing befindet sich im Südpazifik. Es kann sich beim Sitzen
unangenehm auswirken, besonders in der Abheilzeit.
Abheilzeit ca. 6-8 Wochen
|
|
Hafada
Der Ursprung dieses Piercings liegt im arabischen Raum. Piercing des
Hodensacks, sowie die größten Teile der Penisvorhaut. Es
heilt relativ schnell ab (ca. 3-4 Wochen).
|
|
Oetang
Leicht zu stechendes Piercing vorn am Vorhautrand. In Indien und Burma
wurde dieses Piercing in doppelter Ausführung gegenüberliegend
ausgeführt. Dadurch konnte die Vorhaut mit Ringen oder Bändern
verschlossen werden .So wurde die männliche Keuschheit bewahrt.
Das Piercing ist ungefährlich und heilt sehr schnell ab (ca. 2-3
Wochen)
|
|
Prinz Albert
Der Name dieses Piercings entstammt dem Gatten der englischen Königin
Viktoria. Dieser Prinz Albert-Ring führt durch das Vorhautbändchen
in die Harnröhre und tritt an der Harnröhrenöffnung wieder
aus. Dieser sogenannte Prinz Albert-Ring wurde eingesetzt um den Penis
am Hosenknopf der damaligen Uniformen zu befestigen. Es zählt zu
den klassischen und einfach durchzuführenden Intimpiercings. Es
sollte jedoch darauf geachtet werden, daß der Ring nicht zu dünn
gewählt wird, da ein zu dünner oder ein zu kleiner Ring im
Laufe der Zeit einschneiden und die Harnröhre regelrecht aufspaltet.
Empfohlen wird daher eine Ringstärke von ca. 2,4-3mm und einen
Ø von ca. 20-25mm. Es heilt schnell ab (ca.2-3 Wochen).
|
 |
| |
|
Klitorisvorhaut
Die Klitorisvorhaut kann im oberen Teil horizontal gepierct und mit
einem Ring oder Barbell verziert werden. Ist die Vorhaut groß
genug, kann der Saum auch mit mehreren Ringen versehen werden. Das vertikale
piercen mittig der Vorhaut ist ebenfalls sehr beliebt, wobei meist ein
Stecker verwendet wird, der mit der Unterseite auf dem Kitzler aufliegt.
Von außen ist dann die aufgeschraubte Kugel sichtbar (außer
der Kugel gibt es natürlich auch andere Varianten des Schmucks
- wie bei den Lippensteckern). Es können bei allen Variationen
des Vorhautpiercings sowohl Ringe als auch Barbells verwendet werden.
Es werden auch kleine Bananabells getragen, wobei beim vertikalen Piercing
die untere Kugel auf dem Kitzler aufliegt - beim horizontalen Piercing,
das meist etwas höher angesetzt wird, sind beide Kugeln sichtbar.
Ist die Klitorisvorhaut ausgeprägt genug, können auch Bauchnabelspiralen
eingesetzt werden. Auf Grund der eventuell auftretenden ständigen
Klitorisreizung, muß man einfach ausprobieren, für welchen
Schmuck man(Frau) sich entscheidet. Denn was der einen Dame sehr angenehm
ist, kann für andere als eher lästig empfunden werden.
Da die Klitorisvorhaut sehr dünn ist, läßt sie sich
sehr leicht durchstechen und heilt auch sehr schnell.
Abheilzeit 2-3 Wochen.
|
|
Klitoris
Der Kitzler ist mit dem Penis des Mannes vergleichbar, der mit Schwellkörpern
und vielen Nervenenden ausgefüllt ist. Deshalb ist auch das Piercen
ähnlich dem Piercen des Penis. Die Klitoris kann sowohl vertikal
als auch horizontal gepierct werden, wobei das horizontale Piercen der
Klitoris wohl am häufigsten vorkommt. Die Entscheidung zum Klitorispiercing
fällt wohl von allen in Frage kommenden Piercingvariationen bei
der Frau am schwierigsten aus, denn es gehört schon eine ganz schöne
Portion Mut dazu. Es sollte auch nur von einem sehr erfahrenen Piercer(-in)
durchgeführt werden. Verwendet werden meistens bei horizontalem
Piercing Ringe und bei der vertikalen Variante Barbells (Stege). Sehr
klein ausgefallene Kitzler sind eher nicht für ein Piercing geeignet.
Abheilzeit 6 Wochen.
|
|
Innere Schamlippen
Die kleinen Labien bieten meist sehr viel Spielraum für mehrere
Piercings gleichzeitig . Gepierct wird meistens im Bereich von 5-10 mm
von der Außenkante entlang des äußeren Saums. Wird
die volle Länge des Labiensaums ausgenutzt, so finden bequem 5
bis 10 Ringe auf jeder Seite ihren Platz
Abheilzeit 2-3 Wochen.
|
 |
Äußere Schamlippen
Die großen Labien bieten, wie auch die kleinen Labien, sehr viel
Platz für mehrere Piercings gleichzeitig. Die Abheilung nimmt wegen
des längeren Stichkanals etwas mehr Zeit als bei den kleinen Schamlippen
in anspruch. Bei Schamlippenpiercings allgemein ist zu beachten, daß
sie bei einem Einsatz, der sehr weit hinten (Richtung After) liegt unangenehme
Nebenwirkungen haben können. Sie können beim Sitzen oder Radfahren
stören. Das gilt besonders beim Einsatz von mehreren Ringen gleichzeitig
in diesem Bereich. Deshalb bei mehreren Ringen lieber etwas höher
ansetzen. Es werden meistens Klemmkugelringe eingesetzt.
Abheilzeit 4-6 Wochen.
|
|
Beide Schamlippen gleichzeitig
Eine besondere Art des Schamlippenpiercings ist das Piercen etwas tiefer
in Richtung Scheideneingang (kurz vor dem Jungfernhäutchen). Dadurch
werden mit einem Stichkanal beide Schamlippen erfaßt. Wird ein
Ring eingesetzt, so umschließt er somit auch beide Labien und
ist dementsprechend groß zu wählen. Auch diese Art wird oft
für Mehrfachpiercings (beidseitig ca. 3-5) eingesetzt. Eine Kombination
mit anderen ist natürlich auch möglich. Eingesetzt werden
häufig Kugelringe oder Barbells mit einer Mindestdrahtstärke
von 1,6mm
Abheilzeit 4-6 Wochen.
|
 |
Fourchette
Dieses Piercing befindet sich am unteren Ende des Scheideneingangs,
wo die kleinen Schamlippen zusammenlaufen und vertikal gestochen wird.
Es ist ein sehr leicht zu stechendes und relativ schnell abheilendes
Piercing. Es gibt aber Frauen, bei denen dieses kleine Hautfältchen
kaum ausgeprägt ist und sich somit nicht für dieses Piercing
eignen. Für Frauen, die sehr viel sitzen müssen, ist dieses
Piercing (vor allem das frisch gestochene) sehr gewöhnungsbedürftig.
Es eignen sich hierfür sehr kleine Ringe, kleine Barbells (Kugelhandel)
bzw. Micro-Bananabells. Nach der Verheilung des Stichkanals ist es bei
Verwendung der hier genannten Schmuckstücke kaum spürbar und
auch nicht mehr unangenehm.
Abheilzeit 2-3 Wochen.
|
 |
Princess Albertina (Frauen-PA)
Dieses Piercing ist ein Piercing der neueren Zeit. Der Name ist vom
PA (Prinz Albert), das eigentlich ein reines Männerpiercing war,
abgeleitet worden. Es ist sehr dem Männer-PA ähnlich, da es
ebenfalls vertikal in die Harnröhre hinein gestochen wird und zum
großen Teil durch diese verläuft. Der Stichkanal sollte etwa
5-8mm nach der Austrittsöffnung der Harnröhre gesetzt werden.
Bevorzugter Schmuck ist wie bei der Fourchette - kleine Kugelringe,
kleine Barbells (Kugelhandel) bzw. Micro-Bananabells, wobei der Ringform
der Vorzug zu geben ist. Wegen des ständigen Harnkontaktes und
des kurzen Stichkanals heilt dieses Piercing schnell ab.
Abheilzeit 2-3 Wochen.
|
 |
Brustwarzen
Es gibt hier im Wesentlichen zwei Arten des Brustwarzenpiercings. Zum
einen führt der Stichkanal direkt horizontal oder vertikal durch
die eigentliche Brustwarze (meist im mittlerem Bereich). Ist die Brustwarze
jedoch nur sehr kümmerlich ausgeprägt, wird an der Brustwarzenwurzel
oder aber auch schon im Bereich des Warzenvorhofs gestochen. Letzteres
wird auch oft bei Männern angewendet, da hier die Warzengröße
besonders kümmerlich ausfällt. Ist ein sogenanntes Brustwarzenstretching
geplant, so ist die Brustwarze etwa zwischen Mitte und dem vorderen
Drittel zu piercen. Für den Ersteinsatz wird ein gerader Barbell
(Kugelhandel) empfohlen, der nach dem Abheilen natürlich auch durch
einen Klemmkugelring oder ähnlichem ersetzt werden kann. Bei einem
Brustwarzenpiercing, gleich welcher Art ist in Bezug auf die Entscheidung
- eine oder beide Brustwarzen? - noch folgendes zu beachten:
Eine gepiercte Brustwarze nimmt gegenüber der nichtgepiercten innerhalb
kurzer Zeit mitunter erheblich an Größe (Volumen) zu, was
die nichtgepiercte recht stiefmütterlich erscheinen läßt.
Abheilzeit 6-12 Wochen.
|
 |