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Wie ein Sonnengott herrscht Amerika über das Action- und Horrorkino. Jetzt stürmt ein französischer Werwolf Hollywoods Bastille.
"Das klappt nie!", heulten Skeptiker unisono. Und wirklich schien es, als ob sich Christophe Gans („Crying Freeman“) mit seinem zweiten Film „Pakt der Wölfe“ verhoben hätte. Überschatteten doch Verspätungen und Kostenexplosionen sein für europäische Verhältnisse gewagtes Projekt.
35,5 Millionen Euro gab der Ex-Filmjournalist aus: „Ich hatte einen Film im Kopf, für den ich aus dem Vollen schöpfen musste“ – mit 86 Drehorten, zahllosen Statisten, dutzenden Sprechrollen, diversen Computertricks. Bis zu 200 Leute arbeiteten am Set, um die Hatz des Chevaliers de Fronsac (Samuel Le Bihan) und des Indianers Mani (Mark Dacascos) auf die legendäre Bestie von Gévaudan zu realisieren.
Die Nörgler zogen längst den Schwanz ein. Allein fünf Millionen Franzosen erlagen dem soghaften Mix aus Action, Horror, Liebes-, Verschwörungs- und Kostümdrama.
Keck kreuzte Gans „Matrix“ mit „Der weiße Hai“, verbandelte den „Letzten Mohikaner“ mit „Angélique“. Mit seiner Lust an harter Martial-Arts-Action und atemberaubend schnellen Schnitten sprengt sein Thriller die Grenzen des europäischen Abenteuerfilms. Auch wenn „Pakt der Wölfe“ 1765 spielt, die wilde Jagd ist wahrlich nicht von gestern.
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Viel Spaß!
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