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Inhalt:
Der schüchterne, junge Hobbit Frodo Beutlin erbt einen Ring. Aber dieser Ring ist mehr als nur ein Schmuckstück. Es ist der Meister-Ring, der eine, der alles beherrscht, ein Werkzeug absoluter Macht, das es Sauron, dem abgrundtief bösen Herrn von Mordor, erlauben würde, Mittelerde zu beherrschen und ihre Völker zu versklaven.
Es sei denn, Frodo und seinen treuen Gefährten, die sich aus Menschen, Hobbits, einem Zauberer, einem Zwerg und einem Elben zusammensetzen, gelingt es, den Ring über ganz Mittelerde zu transportieren, um ihn in den Tiefen des Orodruin, des Feurigen Berges, in die Schicksalsklüfte, wo er von Sauron selbst gegossen wurde, zu werfen und für immer zu zerstören.
Doch diese Reise bedeutet, tief in Feindesgebiet einzudringen, wo der Dunkle Herr regiert und seine Armeen von Orks um sich schart. Aber nicht nur von außen müssen die Gefährten das Böse bekämpfen, sondern auch Uneinigkeiten innerhalb der Gruppe und den zersetzenden Einfluss des Ringes selbst.
Die gesamte Zukunft ist untrennbar mit dem Schicksal der Gefährten verbunden.
Cast & Crew:
Darsteller: Elijah Wood (Frodo Beutlin), Ian McKellen (Gandalf), Liv Tyler (Arwen), Viggo Mortensen (Aragorn), Sean Astin (Samweis Gamdschie), Cate Blanchett (Galadriel), John Rhys-Davies (Gimli), Billy Boyd (Peregrin Tuk), Christopher Lee (Saruman der Weiße), Ian Holm (Bilbo Beutlin)
Regie: Peter Jackson
Produktionsfirmen: The Saul Zaentz Company, New Line Cinema, WingNut Films
Stab: • Produzenten: Barrie M. Osborne, Tim Sanders, Peter Jackson • Drehbuch: Fran Walsh, Philippa Boyens, Stephen Sinclair, Peter Jackson • Schnitt: John Gilbert, D. Michael Horton, Jamie Selkirk • Musik: Howard Shore • Kamera: Andrew Lesnie, A.C.S. • Schnitt: John Gilbert, Grant Major • Kostüme: Ngila Dickson Weta Ltd., NZ Jim Rygiel • Ton: Mike Hopkins • Produktionsdesign: Grant Major • Art Direction: Dan Hennah
Filmkritiken:
Dorothée Lackner (TV-Spielfilm) 2001-26: Der Filmemacher selbst bringt es auf den Punkt: Dieses Epos lässt sich nicht auf ein 90-Minuten-Format herunterbrechen, ohne es zu zerstören. Womit der im Filmkommerz seltene Fall eingetreten ist, dass das Buch über die Buchhalter, die Kreativen über die Kostenrechnung gesiegt haben. Das weltweite Kinopublikum honorieren.
Jens Golombek (TV-Movie) 2001-26: Das Warten hat sich gelohnt. Was Regisseur Peter Jackson da auf die Leinwand gezaubert hat, übertrifft alle Erwartungen. Die Wunderwelt von Mittelerde ist Wirklichkeit geworden und dürfte auch den kritischsten Tolkien-Fan begeistern. Kino, wie es sein soll. packend und voller Magie!
Cinema 2002-01: Sieht man einmal vom breiig-bombastischen Score Howard Shores ab, dem die Ohren im Verlauf der kurzweiligsten drei Stunden des Kinojahres die Gefolgschaft verweigern, erlebt der Zuschauer das Meisterwerk von Leinwand-Maniac Jackson als Rausch der Sinne. Dafür sorgt das Feuerwerk des grauen Zauberers Gandalf zu Bilbos Ehren, das kongenial umgesetzt ist.
film-dienst 2001-26: Der erste Teil von J.R.R. Tolkiens Fantasy-Klassiker um den archaischen Kampf von Gut und Böse in einer magischen Welt fremder Völker und Kulturen, inszeniert als bildgewaltiges Abenteuerkino, das die Schrecken wie die poesievollen Momente der ausufernden Fabel eindrucksvoll festhält.
Kino-News 2001-12: Ein halbes Jahrhundert auf die Verfilmung zu warten, hat sich gelohnt.
Auszeichnungen:
Die Academy of Motion Picture Arts & Sciences Im Februar 2002 erhielt "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" 13 Oscar-Nominierungen - mehr als alle anderen Filme des Jahres 2001. Dadurch zählt er zu den meist-gewürdigten Filmen in der Geschichte der Academy of Motion Picture Arts & Sciences: Nur zwei Filme wurden in mehr Kategorien, nämlich 14, nominiert: "Titanic" (1997) und "Alles über Eva" (1950). Von seinen 13 Oscar-Nominierungen - darunter in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Ian McKellen) und Bestes Drehbuch nach einer Vorlage - gewann "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" vier Oscars und teilte sich damit bei der Verleihung den Spitzenplatz der meist dekorierten Filme des Abends. • Beste Kamera, Andrew Lesnie • Beste visuelle Effekte, Jim Rygiel, Randall William Cook, Richard Taylor und Mark Stetson • Bestes Makeup, Peter Owen und Richard Taylor • Bester Originalsong, "MAY IT BE" Musik und Text Enya, Nicky Ryan und Roma Ryan
Das American Film Institute (AFI) nominierte "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" in vier Kategorien - drei Preise gewann der Film: • AFI-Preis für den Film des Jahres 2001 • AFI-Produktionsdesigner des Jahres, Grant Major • AFI-DigitaleffekteKünstler des Jahres, Jim Rygiel
Die British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) nominierte "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" in zwölf Kategorien - fünf Preise gewann der Film: • Bester Film • David-Lean-Preis für Regie, Peter Jackson • Spezielle visuelle Effekte, Jim Rygiel • Bestes Makeup/Frisuren, Peter Owen, Peter King & Richard Taylor • Orange Film of the Year (Publikumspreis)
Die Hollywood Foreign Press Association (Golden Globes) "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" bekam vier Nominierungen für den Golden Globe der Hollywood Foreign Press Association (Auslandspresse in Hollywood) in den Kategorien: • Bester Dramatischer Film • Beste Regie, Peter Jackson • Beste Originalmusik, Howard Shore • Bester Original-Song, "May It Be" Musik: Enya/Nicky Ryan, Text: Roma Ryan
Das National Board of Review (US-FSK) verlieh Autor/Regisseur/Produzent Peter Jackson einen speziellen Preis für seine Leistung als Filmemacher eines so gigantischen und visionären Projekts. Cate Blanchett wurde als Beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Elbenkönigin Galadriel ausgezeichnet.
Die verschiedenen Gewerkschaftspreise "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" wurde von jeder der vier wichtigsten Filmemacher-Gewerkschaften in Hollywood nominiert: • Directors Guild of America (DGA, Gewerkschaft der US-Regisseure) • Peter Jackson, nominiert in der Kategorie Beste Regie
The Producers Guild of America, (PGA, US-Produzentengilde) Barrie M. Osborne, Peter Jackson und Fran Walsh, nominiert für den Produzentenpreis für Kinofilme: Darryl F. Zanuck Producer of the Year Award
The Screen Actors Guild (SAG, Gewerkschaft der Filmschauspieler) Die Besetzung von "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" wurde für die herausragende Leistung einer Kinofilm-Besetzung nominiert. Sir Ian McKellen gewann den Preis als Herausragender Darsteller in einer Nebenrolle
The Writers Guild of America (WGA, Gewerkschaft der US-Autoren) Fran Walsh, Philippa Boyens und Peter Jackson wurden nominiert in der Kategorie Bestes Drehbuch nach einer bereits veröffentlichten Vorlage
Kritikerverbände "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" wurden außerdem von vielen der wichtigsten amerikanischen und britischen Kritikerverbänden geehrt.
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