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Es gibt Filme, die sind wie ein Schlag in den Magen, wie ein Stich in die Seele. "American History X" ist solch ein Film. Niemand verläßt ihn ohne Erschütterung. Denn was sich in den knapp zwei Stunden abspielt, ist ein Drama, das von dem heimlichen Bürgerkrieg in den USA, Rassismus und dem Kreislauf der Gewalt, aber auch der Auflehnung dagegen handelt.
Dass er mit Bildern umgehen kann, hat der Brite Tony Kaye (46) als preisgekrönter Werbe- und Videoclip-Filmer ("Runaway Train") längst bewiesen. "American History X" hätte sein rauschendes Debüt als Filmregisseur werden sollen. In den USA hat er sich diesen Karrieresprung selbst vermasselt. Unzufrieden mit der endgültigen Fassung (Hauptdarsteller Edward Norton übernahm beim Schnitt das Kommando), versuchte Kaye in einem öffentlich ausgetragenen Streit vergeblich seinen Namen vom Projekt streichen zu lassen. Viel Lärm um nichts - denn "American History X" ist ein tief beeindruckender Film.
David McKennas (Drehbuch) Annäherung an das Phänomen Rassismus ist glaubwürdig und kommt weitgehend ohne Klischees aus. Seine in schwarz-weiß Rückblenden erzählte Studie über eine weiße Familie fasziniert. Kayes überragende Kameraarbeit sorgt dafür - und eben auch der geschmähte Star Edward Norton. Sein Spagat zwischen furchteinflößendem Killer und verantwortungsbewußtem Bruder bescherte ihm eine "Oscar"-Nominierung in der Rubrik "bester Hauptdarsteller".
Auf dieser Seite finden Sie Infos rund um den kontrovers diskutierten Film, die Darsteller, die Crew, die DVD-Veröffentlichung und Hintergrundinformationen zur Gewalt-Thematik von “American History X”.
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