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Die Reiseseiten von Susi Boxberg und Achim Schmitt
   
 
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Motorräder

Im Oktober 2001 haben wir uns die Maschinen für unsere Afrikareise gekauft. Trotz fehlender Erfahrung haben wir zum Glück die Richtigen ausgewählt:

Bei Susi fiel die Wahl auf eine BMW F 650 GS, Bj. 00 in der hübschen Farbe "Mandarin".
[Zu den BMW-Umbauten]


Achim entschied sich für eine Honda Africa Twin XRV 750 RD07A, Bj. 99


Folgende Umbauten und Erfahrungen haben wir gemacht:

Honda Africa Twin: Umbauten und Ausstattung

Meine Africa Twin habe ich mir im Oktober 2001 gebraucht und in top Zustand mit ca. 11.000 km gekauft. Eine hervorragende Entscheidung wie sich herausgestellt hat. Da sie jedoch so gut wie keine Zusatzausstattung besaß, gab's noch einiges zu schrauben. Da wir ja auch keinerlei Schrauber-Erfahrung hatten, war das ein willkommener Anlass, es zu lernen. Wir haben also alles selbst montiert und noch eine Inspektion gemacht. Folgende Modifikationen haben wir vorgenommen:

43-Liter Tank von Touratech. Hersteller des Polyamid 6-Tanks ist Elkamet. Man bekommt ihn mit unbehandelter Oberfläche und ich habe ihn deshalb einfach silbern lackiert.
Tipp: einen Streifen längs abkleben und nicht lackieren. Dann kann man die noch verbleibende Benzinmenge sehen.
Die Montage ist recht einfach und ordentlich erklärt. Sonstige Änderungen müssen keine vorgenommen werden, lediglich die Benzinpumpe muß man umdrehen. Der Tank passt sehr gut. Zwar muss die Verkleidung mit ziemlicher Spannung wieder montiert werden und die unteren Schrauben waren gar nicht mehr zu befestigen. Aber das halte ich für akzeptabel.
Erfahrung: ich habe den Tank wirklich schätzen gelernt und lasse ihn jetzt einfach drauf. Durch die hervorragende Form ist die Sitzposition ebenso wie das Fahrverhalten nahezu identisch wie beim Standardtank. Im Gelände merkt man natürlich das erhebliche Mehrgewicht bei vollem Tank. In Kenia nach 500km Wellblech-Piste brachen drei Halterungen der Verkleidung, da diese wie gesagt unter erheblicher Spannung stand. Nun gut... . Die große Füllmenge beruhigte unsere Nerven und hat uns vor einigen "Zitterpartien" bewahrt.
Sturzbügel auch von Touratech. Ich habe diesen gekauft, da ich nicht wusste (und nicht weiß) ob irgend ein anderer um den großen Tank passt.
Bei der Montage ist einiges an Kraft nötig, da das Ding ziemlich unter Spannung steht. Erfahrungen habe ich nur gute gemacht, obwohl er u.a. auch an der unteren Befestigung des Motorschutzes befestigt ist. Diese Halterung ist eine bekannte Schwäche der AT, für die es (u.a. bei Carlo) Lösungen gibt. Meine Halterung hat aber bis heute ihre Arbeit getan, einige Stürze und Umfaller problemlos überstanden und ist auch nicht "abvibriert".
Zur Sicherheit habe ich mir jedoch vor unserer Russland-Reise eine Verstärkung für die untere Halterung anschweißen lassen. Weiterhin gab es keine Probleme damit.
Gabelfedern Die original Federn sind bekanntlich sehr weich. Mit dem großen Tank ist's dann wirklich zu viel. Also habe ich progressive Federn von Wirth montiert, die ich ebenfalls bei Touratech bezogen habe. Die Montage ist recht aufwändig, da man die gesamte Gabel demontieren muss, um das Gabelöl zu wechseln (bei der RD07a). Eine sehr gute, ausführliche Beschreibung gibt es bei Reinhold Frenzel. Keinerlei Beanstandungen.
Federbein
Das originale Federbein hat mich bestens durch Afrika getragen. Mit dem ganzen Gepäck hätte es ein klein wenig strammer sein können, aber letztlich war ich eigentlich sehr zufrieden und habe nie ernsthaft irgendwelche Einstellmöglichkeiten vermisst.
Nach dieser Reise war das gute Stück dann aber doch einigermaßen lädiert, will heißen, es war inzwischen sehr weich. Vielleicht hätte ein Federwechsel geholfen, aber die Firma Zupin hat mir dann mit einem Öhlins-Federbein für die Russland-Reise ausgeholfen. Und dieses Federbein hat mir wirklich die besten Dienste erwiesen. Sehr komfortabel und selbst mit Gepäck eine gute Straßenlage auch bei höheren Geschwindigkeiten. Sehr empfehlenswert!
Werkzeugrolle Diese geniale und günstige Konstruktion habe ich auch auf Carlos Seite gefunden und ähnlich realisiert. Kurz: man nehme geeignete Plastik-Wasserrohrleitungen mit Abschlüssen und Halterungen, montiert diese an den Motorschutz und hat eine wasserdichte Lösung für unter 10 Euro. Zudem ist der Schwerpunkt schön tief und das Ding ist unauffällig. Leider ist mir die Rolle bei einem Sturz im Sudan, bei dem die AT direkt mit der Rolle auf einen Stein fiel, abgerissen.
Für Russland hatte ich mir dann eine neue Rolle gebastelt. Bei dieser brach leider auch irgendwann eine der Klemmhalterungen, wahrscheinlich nachdem sie bei einem Umfaller angebrochen war. Bei Geländeeinsatz muss also damit gerechnet werden, dass die Halterungen recht leicht brechen können. Wenn man für die Anbringung jedoch eine bessere Lösung findet, ist das Prinzip absolut geländetauglich (genügend Platz hinter den Vorderrad, absolut wasserdicht, tiefer Schwerpunkt...)
Handprotektoren mit Windspoilern, von Acerbis, auch bei Touratech bezogen (die TT-Werbung vorne drauf nervt und ist inzwischen abgekratzt...). Unbedingt sinnvoll, um Hände und Hebel bei Umfallern zu schützen. Bei uns hat es genützt. Der Wind wird allerdings nicht so gut abgewiesen wie bei den originalen, was man bei Kälte zu spüren bekommt.
Sitzbank Es war schon eine etwas niedriger und breiter gepolsterte Sitzbank beim Kauf drauf - keine Ahnung woher die ist. Ich hab zwar keinen Vergleich, aber ideal war auch diese sicherlich nicht.
Gepäckträger Wir haben uns nach einiger Recherche für das Gepäckträgersystem von Touratech entschieden. Die Montage war recht einfach und der Träger hat bisher alles bestens überstanden - und das war nicht wenig!
Alu-Boxen Auch hier hat Carlo ganze Arbeit geleistet und eine tolle Übersicht über Aluboxen erstellt. Wie gesagt, wir nahmen die von Touratech. Insbesondere das Montage- und Verschlusssystem hat uns überzeugt: man kann die Boxen nicht demontieren, ohne den (abschliessbaren) Deckel zu öffnen! Wasserdichtigkeit wurde unter Beweis gestellt und einigermaßen stabil waren sie auch. Allerdings waren alle vier Boxen nach der Mörder-Piste in Nord-Kenia durchvibriert! Soll heissen, das Alu war um die Halterungen herum schlicht durchgerissen. Evtl. kam dies aber dadurch, dass wir die Halterungen selbst an die Boxen montiert hatten und diese ein wenig Spiel auf dem Träger hatten - vielleicht ein wenig zu viel...?
Für Russland habe ich dann die Boxen geflickt, indem ich an die Rückwände jeweils eine weitere Aluplatte von innen geschraubt habe. Hält gut, die Boxen werden dadurch aber nochmal schwerer.
Tipp: Es ist sehr weise, die Boxen innen mit selbstklebender Folie (Baumarkt) auszukleben. Alu-Abrieb ist damit bestens verhindert.
Wind-Spoiler
Foto
für die Scheibe, von Touratech. Super Ding, zumindest für meine Größe (180cm). Ich will nie ohne fahren! Hält kalten Wind, Verwirbelungen und Insekten vom Visier fern. Der Vorbesitzer meinte, "dahinter könne er bei 140 auf der Autobahn ne Zigarette rauchen." Naja, ein wenig übertrieben, aber in die Richtung geht's.
Bordnetzsteckdose Aus Unerfahrenheit habe ich eine "übliche" Bordnetzsteckdose montiert. Heute würde ich direkt eine Zigarettenanzünder-Dose montieren, die es inzwischen auch als wasserdichte (wichtig!) Ausführung gibt (z.B. bei Conrad). Alle meine Verbraucher (GPS, Lampe, Handy-Ladegerät) brauchen nämlich eine solche Dose. So musste ich immer mit einem zwar funktionierenden aber unnötigen Adapter rumfahren. Angeschlossen habe ich sie direkt an der Batterie, um auch bei ausgeschalteter Zündung Strom zu haben. Dazwischen ist noch ein An-/Aus-Schalter und ne fliegende Sicherung.
GPS-Halter auch von Touratech. Nach langem Hadern habe ich mich zu der Ausgabe entschlossen, da mir keine günstigere, praktikable Lösung einfiel. Das Ding hat seinen Dienst bestens erledigt. Einziges Manko: Die Demontage des Kabels ist fummelig und so lässt man es natürlich - mit dem Nachteil, dass es dann direkt drauf regnet, wenn das GPS nicht drin ist. Auch deshalb der An-/Aus-Schalter (s.o.).
Reifen Nein, jetzt kommt keine 8.487te Diskussion zu diesem Thema (die findet man im AT-Forum, sehr gute Übersicht unter den FAQs), nur wie es uns erging: nach Afrika fuhren wir auf den montierten Straßenreifen los, die Susi bis Jordanien und mich bis Süd-Ägypten brachten. Zugleich haben wir uns jeweils einen Satz Conti TKC 80 mitgenommen und diese dann montiert. Die TKCs sind wir dann bis Südafrika gefahren - ca. 18.000km. Zugegeben, es waren nur noch Slicks, die da in Kapstadt ankamen... . Mit den TKCs waren wir sehr zufrieden, da sie sich auf wirklich jedem Untergrund ordentlich verhalten haben.
Mitgeschleppte Reifen sind jedoch nicht nur zusätzliches Gewicht, sondern nerven auch erheblich beim Packen (auch wenn Bierdosen so schön rein passen:)). Deswegen habe ich mir für Russland eine extra Reifenhalterung gebastelt:
Reifenhalterung Das ständige Aufschnallen der Reifen auf das übrige Gepäck hat mich auf unserer Afrikareise gewaltig genervt: man kommt noch schlechter an das Gepäck dran und außerdem ist es noch mehr Arbeit, da die Reifen ja oftmals abends drauf bleiben können, während man das andere Gepäck braucht.
Für Russland habe ich mir dann eine (sicherlich nicht TÜV-konforme) Halterung gebastelt, die es mir ermöglichte, die Reifen "hinten dran" zu hängen, so dass das Nummern-Schild durch die Reifen einigermaßen sichtbar war (s. Fotos ). Hierbei hängen die Reifen oben einfach mit einem Packgurt am originalen Gepäckträger. Unten liegen sie an einem Abstandhalter an, der am Touratech-Gepäckträger montiert ist. Dieser hat drei Funktionen: erstens werden die Reifen an ihm zusätzlich fixiert, so dass sie nicht pendeln können. Zweitens bewirken sie, dass sie nicht zu nah am Auspuff hängen. Drittens ist an ihm noch ein zusätzliches Blech befestigt, welches die Reifen vor den heißen Auspuffabgasen schützt.
Meine Erfahrungen damit waren recht positiv und ich würde so ein Ding jederzeit wieder mitnehmen, wenn man denn unbedingt Ersatzreifen mitnehmen muss. Folgendes ist zu bemerken:
Das Blech wird bei der AT trotz Abstand zum Auspuff durch die Abgase recht heiß. Deshalb habe ich zwischen Blech und Reifen noch ein Stück Holz geklemmt. Des weiteren ändert sich natürlich das Fahrverhalten. Lange Bodenwellen o.ä. machen sich z.B. in einem Nachwippen bemerkbar. Diesen Nachteil habe ich aber für die Vorteile gern in Kauf genommen. Schließlich sollte man darauf achten, den Abstandhalter stabil zu bauen. Obwohl er eigentlich nichts trägt, ist die Belastung durch die sich bewegenden, schweren Reifen bei unebener Fahrbahn ziemlich groß und kann zum Verbiegen der Halterung führen.
Lenkererhöhung von Touratech. Haben das stehend Fahren erheblich entspannter gemacht und sitzend stören sie mich nicht. Montage einfach, keine Beanstandungen.
Griffheizung Auf der Afrikareise habe ich sie schmerzlich vermisst. Deshalb habe ich sie danach schnellstens montiert. Die Wahl fiel auf die zweistufigen von Daytona. Zufrieden bin ich jedoch nur bedingt, da sie in der Standardausführung entweder zu heiß oder zu kalt sind. Deswegen werde ich mir demnächst noch einen Potentiometer montieren zur stufenlosen Regelung.
Für mich sind Griffheizungen im übrigen nicht nur Komfort sondern haben auch einen Sicherheitsaspekt: wenn man mit steifgefrorenen Fingern rumfährt ist das Reakionsvermögen schlicht eingeschränkt.
Tripmaster Als Gimmick habe ich mir völlig unnötigerweise den Tripmaster so umgebaut, dass er auch die Geschwindigkeit anzeigt. Eine Anleitung dazu findet man unter Improved Tripmaster

 


BMW F650 GS: Umbauten und Ausstattung

Meine BMW habe ich mir auch im Oktober 2001 gebraucht und in top Zustand mit ca. 10.000 km gekauft. Alles in allem bin ich mit dieser Entscheidung auch im Nachhinein zufrieden. Leider ist die BMW ja recht "nackt", wenn sie aus dem Werk kommt. Und so musste ich noch einiges anschaffen und montieren, um sie reisetauglich zu machen:

Gabelfedern Die original Federn sind zwar nicht so weich, wie bei der AT, aber um ein Durchschlagen zu verhindern, habe ich mir auch progressive Federn von Wirth montiert (ebenfalls bei Touratech bezogen). Auch bei der BMW muss man die gesamte Gabel demontieren, um das Gabelöl zu wechseln. Das Werkstatthandbuch war als Montageanleitung ausreichend. Das Fahrverhalten wird straffer. Keinerlei Beanstandungen.
Handprotektoren mit Windspoilern, von Acerbis, auch bei Touratech bezogen. Unbedingt sinnvoll, um Hände und Hebel bei Umfallern zu schützen. Erst als wir wieder zurück waren, ist mir bei einem Umfaller trotz Protektor ein Hebel abgebrochen...
Faltenbälge Eigentlich ein Unding, dass die nicht Standard sind. Ich habe welche von Wunderlich bezogen. Absolut notwendig, da sonst wohl die Simmerringe durch Staub und Sand schnell undicht werden. Die Montage ist recht aufwendig, da man natürlich die Gabel ausbauen muss. Keine Beanstandungen.
Sturzbügel Der kleine Bügel von BMW schützt den Motor und zum Teil auch die Fußhebel bei Umfallern. Zu beanstanden habe ich, dass die Schrauben sich leicht "verflüchtigen" und die Montage ziemlich nervig ist, was besonders ärgert, da der Sturzbügel bei vielen Arbeiten (z.B. Ölwechsel) abgenommen werden muss.
Kotflügel auch von Wunderlich. Der Schnabel sieht zwar nett aus, aber nach einer Regenfahrt ist man schlicht von oben bis unten verdreckt. Deshalb der zusätzliche Kotflügel direkt über dem Vorderrad. Der Spritzschutz ist effektiv, die Montage recht einfach und ich hatte auch Offroad keinerlei Probleme damit.
Kühlerschutzgitter Noch so ein Teil, was eigentlich Standard sein sollte. Insbesondere weil der Kühler bekanntlich eine Schwäche der 650 ist. So musste ich mir auch die Gitter für teuer Geld bei Wunderlich bestellen. Die Montage ist nicht schwer. Allerdings hatte ich trotzdem bereits auf der ersten Piste ein Loch im Kühler... Außderdem ist das Gitter irgendwann eingerissen, wahrscheinlich weil da die Steine recht ungeschützt einschlagen können. Nicht so toll.
Lenkererhöhung von Touratech. Haben das stehend Fahren erheblich entspannter gemacht, obwohl ich "nur" 172cm groß bin. Montage einfach, keine Beanstandungen.
Öltemparatur-Anzeige von Wunderlich. Die Anzeige ersetzt einfach den Deckel des Ölbehälters. Das Ding geht zwar immer noch schwer auf, aber wohl leichter als der Original-Deckel. Zudem ist natürlich die Anzeige hilfreich, insbesondere wenn der Kühler ein Loch hat...
Gepäckträger Auf unserer Afrika-Reise hatte auch ich hatte das Gepäckträgersystem von Touratech. Die Montage ist einfach. Leider ist der Träger, im Gegensatz zu dem für die AT, nicht ganz so stabil. Bei einem Umfaller brach eine Verbindungsstrebe hinten, die wir schweißen lassen konnten. Die seitlichen Befestigungen (Keilzylinder in Soziaraste) sind zwar eine clevere Idee, aber wenn man die Schraube verliert (wie mir mehrfach passiert), ist der Zylinder auch gleich weg und dann ist eine neue Befestigung ziemlich schwierig. Auch oben verliert man die Schrauben leicht. Also unbedingt gut mit Unterlegscheiben, Sprengscheiben etc. die Schrauben sichern.

Für Russland habe ich mich dann nach einem neuen System und Koffern umgesehen und die Firma Hepco & Becker hat mich mit ihrem Koffersatz "Gobi" inkl. Träger beglückt. Leider war jedoch der Träger auf richtigen Offroad-Strecken etwas überfordert und brach mehrfach. Sehr gut ist jedoch die zusätzlich Gepäckbrücke, die das Verzurren wesentlich vereinfacht.
Boxen "Gobi"
Für Russland unterstützte mich die Firma Hepco & Becker mit ihren neu entwickelten Boxen mit Namen "Gobi". Die Boxen sind im Vergleich zu Aluboxen angenehm leicht und mit dem Klappdeckel und dem Schnellverschluss praktisch im alltäglichen Gebrauch. Außerdem kann man ca. 3 Liter Wasser in dem integrierten Behälter transportieren.
Tunlichst vermeiden sollte man jedoch auf die Boxen zu fallen, da die Schlosshalterung dabei leicht brechen kann. Die Boxen sind schön geformt, was jedoch den Nachteil hat, dass man sie nicht als Tisch oder Sitzgelegenheit nutzen kann.
Alu-Boxen s. Afrika Twin.
Fahrradtacho Um ein paar mehr Informationen zu haben, wurde vor unserer Russlandreise der Fahrradtacho BC 600 der Firma Sigma montiert. Funktionierte problemlos und zuverlässig, bis er mir in Russland von Vandalen samt Halterung vom Lenker gerissen wurde...
Heckverstärkung Das Problem sollte inzwischen jeder kennen: irgendwann geht die Heckverkleidung hinten auseinander und der Verschlussdeckel fliegt weg. Abhilfe schafft ein kleiner Alu-Steg von Touratech, der im inneren das Heck zusammenhält. Und das tut er auch.
Bordnetzsteckdose s Afrika Twin
Weitere Erfahrungen Neben den oben bereits geschilderten Erfahrungen will ich folgendes nicht unerwähnt lassen:
Die BMW neigt dazu, erhebliche Mengen an Schrauben zu verlieren, was bei den Vibrationen des Einzylinders nachvollziehbar ist. Nicht nur an den o.g. Teilen, sondern auch gerne an der Verkleidung und dem Windschutz. Unbedingt Schrauben gut sichern, ab und zu konrollieren und entsprechenden Ersatz mitnehmen.
Die Anbringung des vorderen Scheinwerfers ist viel zu schwach: hier sind lediglich zwei Plastikteile zusammengesteckt, die irgendwann natürlich ausgeleiert waren und die Lampe nur noch behelfsmäßig zu befestigen war. Eine Verstärkung ist mir nicht bekannt.
Das Federbein hat in Südafrika seinen Geist aufgegeben. Der Zylinder für das Öl war irreparabel leck. BMW hat mir aber das Federbein auf Kulanz ersetzt.
Bei starkem Regen fiel einmal so ziemlich die gesamte Elektrik inkl. Tacho aus. Lediglich das Licht funktionierte noch. Nachdem es wieder trocken war, ging alles wieder.
Bei Umfallern verbiegt leicht der Hebel für die Fußbremse. Aber nicht nur der: auch der winzige Anschlag für den Hebel verbiegt. Dadurch steht dann nicht nur der Hebel nicht mehr richtig, sondern auch das Bremslicht funktioniert nicht mehr korrekt, was man evtl. aber zunächst gar nicht merkt.
Der Schalter für die Griffheizung geht leicht kaputt. Wer also länger unterwegs und auf die Griffheizung angewiesen ist, sollte einen Ersatzschalter mitnehmen.
 
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